PV*SOL Premium · 3D-Modellierung · Strategie

3D-Dachmodell für PV*SOL Premium
erstellen lassen

Von der Drohnenbefliegung zum investitionssicheren Simulationsmodell – die vollständige technische und strategische Analyse für Solarteure, Planer und Investoren.

±2 cmRTK-Genauigkeit
24hLieferzeit Standard
ab 45€Einzelprojekt
8.000+Wetterdatensätze
12 Min. LesezeitVoxelia 3DDACH-Region
Drohnenpilot erstellt 3D-Dachmodell für PV*SOL Premium Simulation

3D-Dachvermessung per Drohne – das fertige Modell ist direkt in PV*SOL Premium importierbar.

01 / EINLEITUNG

Warum 3D-Modellierung den Planungsstandard neu definiert

Die Erstellung von 3D-Dachmodellen für PV*SOL Premium ist nicht mehr optional – sie ist das Fundament jeder investitionssicheren Photovoltaik-Projektierung.

In der zeitgenössischen Energielandschaft hat sich die Planung von Photovoltaikanlagen von einer einfachen Handwerkstätigkeit zu einer hochpräzisen Ingenieursdisziplin entwickelt. Im Zentrum dieser Transformation steht die Notwendigkeit, komplexe physikalische und ökonomische Variablen in ein kohärentes Simulationsmodell zu überführen – um Investitionssicherheit für alle Beteiligten zu gewährleisten.

Während herkömmliche 2D-Planungsmethoden bei komplexen Dachgeometrien, wechselnden Neigungswinkeln oder signifikanten Umgebungshindernissen schnell an ihre Grenzen stoßen, ermöglicht die dreidimensionale Modellierung eine Abbildung der Realität im Maßstab 1:1.

7.500aufgeständerte Module max. in PV*SOL
10.000dachparallele Module visualisierbar
8.000+Wetterdatensätze für standortgenaue Simulation
100%zeitschrittgenaue Schattenwurfsimulation

Wettbewerbsrealität

Solarteure und Planungsbüros müssen nicht nur präzise, sondern auch visuell überzeugende Angebote erstellen. In einem Markt, in dem Amortisationszeiten und Eigenverbrauchsquoten über den Zuschlag entscheiden, fungiert das professionelle 3D-Modell als stärkstes Vertriebsargument.

02 / TECHNOLOGIE

Von der Skizze zum digitalen Zwilling

Wurden früher Satellitenbilder niedriger Auflösung für erste Schätzungen herangezogen, ermöglichen heutige Verfahren wie die drohnenbasierte Photogrammetrie oder LiDAR-gestützte Scans eine Präzision im Zentimeterbereich. Diese Daten bilden die Basis für den Import in PV*SOL Premium – eine Software, die speziell darauf ausgelegt ist, Verschattungen auf Basis echter 3D-Geometrie zu berechnen.

Die Software berechnet für jeden einzelnen Zeitschritt des Jahres den exakten Schattenwurf jedes Objekts – vom Schornstein über die Satellitenschüssel bis hin zu weit entfernten Kirchtürmen oder Nachbargebäuden. Dies ist entscheidend, da die Verschattung einzelner Zellen oder Substrings die IV-Kennlinien eines gesamten Modulstrangs massiv beeinflussen kann.

Die algorithmische Tiefe der Software erlaubt es, Mismatch-Verluste und die thermische Degradation der Module unter spezifischen Belüftungssituationen zu simulieren.

Technische Dokumentation PV*SOL Premium, Valentin Software
KomponenteEinflussPlanungsrelevanz
DachgeometrieHochpräzise FlächenermittlungVermeidung von Montageproblemen
VerschattungsobjekteZentimetergenaue SchattenwurfsimulationRealistische Ertragsprognose
LastprofileAbstimmung von Produktion & VerbrauchMaximierung Eigenverbrauchsquote
Klimadaten8.000+ WetterdatensätzeStandortspezifische Simulation

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03 / PHYSIK & MATHEMATIK

Mathematische Grundlagen der Ertragssimulation

Die Ertragsprognose basiert auf der präzisen Bestimmung der Einstrahlung auf die geneigte Ebene. Hierbei spielt der sogenannte Incidence Angle Modifier (IAM) eine Rolle – er beschreibt den Verlust durch Reflexion bei flachen Einstrahlungswinkeln. Die Modellierung berücksichtigt zudem die temperaturabhängige Leistungsänderung der Module, ausgedrückt durch den Temperaturkoeffizienten PMPP in %/K.

Ein professionell erstelltes 3D-Modell liefert die geometrischen Input-Variablen (Neigung β und Azimut γ), die für die Berechnung der Globalstrahlung auf die Modulfläche unerlässlich sind.

Amortisationszeit=InvestitionskostenJährliche Ersparnis (Eigenverbrauch) + Einnahmen (Einspeisung)

Einspeisevergütung ca. 8,2 ct/kWh · Netzbezugsvermeidung ca. 32 ct/kWh

Kritischer Faktor: Eigenverbrauchsquote

Die wahre Rendite liegt in der Vermeidung des Netzbezugs (ca. 32 ct/kWh), nicht in der Einspeisevergütung (ca. 8,2 ct/kWh). Nur wer die Verschattung exakt kennt, kann die Eigenverbrauchsquote realistisch maximieren und eine belastbare Finanzplanung vorlegen – Grundvoraussetzung für KfW-Förderkredit 270.

04 / DATENERFASSUNG

Präzision als Wettbewerbsvorteil

Die Qualität eines 3D-Dachmodells steht und fällt mit der Qualität der zugrunde liegenden Daten. Drohnen-Photogrammetrie hat sich als überlegene Methode etabliert.

Professionelle Systeme – insbesondere mit RTK-Unterstützung (Real-Time Kinematic) – ermöglichen eine zentimetergenaue Erfassung des Gebäudes und seiner Umgebung. Die Drohne fliegt das Objekt automatisiert ab und erstellt hunderte hochauflösender Aufnahmen aus unterschiedlichen Winkeln, die anschließend zu einer präzisen Punktwolke oder einem Mesh zusammengesetzt werden.

MerkmalDrohnen-PhotogrammetrieSatellitendatenManuelles Aufmaß
Genauigkeit 1–3 cm (RTK) 50 cm – mehrere Meter~ Werkzeugabhängig
Aktualität Echtzeit (Befliegungstag) Oft Monate/Jahre alt Aktuell
Kosten pro Projekt~ ab 45 € (Service) Niedrig bis kostenlos Hoch (Zeitaufwand)
Umgebungserfassung Vollständig (Bäume, Nachbarn)~ Begrenzt, grobes 3D Nur unmittelbares Umfeld
PV*SOL importierbar Ja – fertig aufbereitet Nicht möglich Manuelle Eingabe nötig
Sicherheit Sehr hoch (kein Dachzutritt) Sehr hoch Begehungsrisiko
Befliegungszeit <20 Minuten Sofort 1–3 Stunden

Grenzen der Google Solar API

Satellitendaten weisen häufig Abweichungen von 50 cm bis zu mehreren Metern auf. Zudem sind die Bilder oft veraltet – neue Dachfenster, Schornsteine oder gewachsene Bäume fehlen im Modell. Für verbindliche Werkplanungen und Materialbestellungen ist die Genauigkeit meist unzureichend.

05 / WORKFLOW

Der 10-Schritte-Import in PV*SOL Premium

Der Import von Drohnendaten in PV*SOL Premium folgt einem standardisierten Ablauf. Wer diesen Prozess kennt – oder ihn an Spezialisten auslagert – verschafft sich gegenüber manuellen Planern einen entscheidenden Zeitvorteil.

01

Dateivorbereitung

Die .obj, .mtl und zugehörige Texturdatei (.png/.jpg) müssen im selben lokalen Verzeichnis liegen. Dateigröße unter 250 MB, Vertices unter 500.000.

02

Kartenabgleich in PV*SOL

Kartenausschnitt des Objekts laden, um Georeferenzierung und Nordausrichtung sicherzustellen.

03

Import-Dialog öffnen

Über Menü „3D-Modelle" die lokale .obj-Datei auswählen und den Import starten.

04

Platzierung auf der Karte

Das Modell per Drag-and-drop auf der Karte platzieren und grob ausrichten.

05

Präzise Ausrichtung

Durch Doppelklick auf das Modell den Azimut auf das Grad genau einstellen. Kritisch für korrekte Ertragsberechnung.

06

Belegungsflächen aktivieren

Relevante Dachflächen im Modell identifizieren und für die Modulbelegung „aktivieren".

07

Sperrflächen definieren

Fenster, Schornsteine und Bereiche mit statischen Einschränkungen als Sperrflächen markieren.

08

Modulauswahl

Aus der umfangreichen Komponentendatenbank das gewünschte PV-Modul auswählen.

09

Automatische Belegung

Software belegt die aktivierten Flächen unter Berücksichtigung von Randabständen und Wartungswegen automatisch.

10

3D-Verschattungsanalyse starten

Mit einem Klick die detaillierte Analyse starten – Ergebnis: prozentualer Ertragsverlust pro Modul für jeden Zeitschritt des Jahres.

WorkflowPV-Workflow im Detail bei Voxelia 3DWie wir diesen Prozess für Sie übernehmen – Upload, Rekonstruktion, Lieferung in 12–24 h

Nächster Schritt

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06 / DATEIFORMATE

Importformate und ihre technischen Grenzen

PV*SOL Premium unterstützt seit Version 2018 den Import externer 3D-Modelle. Die Wahl des Dateiformats beeinflusst Stabilität, Ladezeit und Qualität der Verschattungssimulation. Jedes zusätzliche Polygon erhöht die Rechenlast, da die Software für jeden Punkt prüfen muss, ob er im Strahlengang der Sonne liegt.

.obj

Wavefront Object

Weitest verbreitetes Austauschformat. Speichert Geometrie- und Texturdaten getrennt in .obj + .mtl + Texturdatei.

Meist empfohlen
.dae

Collada

Empfohlen für komplexe Verschattungsszenarien. Unterstützt vollständige Szenenbeschreibungen inklusive Licht und Materialien.

Stabile Schatten
.skp

SketchUp

Direkte Unterstützung oder einfacher Export via Plugin. Beliebt für Bestandsdokumentation und Architekturmodelle.

Architektur
.stl

Stereolithography

Für rein geometrische Modelle ohne Texturen. Einfaches Format, aber kein UV-Mapping – nur Geometrie.

Geo only

Technische Limits beachten

Maximale Dateigröße: 250 MB · Vertices-Limit: 500.000 (empfohlen: <200.000 für flüssige Performance) · Alle .obj/.mtl/Texturdateien müssen im selben Verzeichnis liegen. Professionelle Handoffs wie von Voxelia 3D werden bereits auf diese Limits optimiert geliefert.

Unterstützte Formate im Voxelia-Handoff:

.obj.dae.dxf.dwgOrthofoto .pngViewer-LinkDTM PVcase
07 / STRATEGIE

Outsourcing vs. Inhouse-Modellierung

Für Solarunternehmen stellt sich die ökonomische Kernfrage: Kompetenz intern aufbauen oder spezialisierte Dienstleister einbinden? Die Entscheidung hat weitreichende Konsequenzen für Skalierbarkeit und Kostenstruktur.

Inhouse-Lösung
PV*SOL Premium Lizenz~1.295 €/Jahr
Drohnenhardware1.350–7.450 €
Personalaufwand / Projektmehrere Stunden
Schulungskostenlaufend
SkalierbarkeitEngpass intern
Projektkostenschwer kalkulierbar
EmpfohlenOutsourcing (Voxelia 3D)
SoftwarelizenzenBasis-Lizenz reicht
Drohnenhardware0 € Anschaffung
Personalaufwandnur Upload
Schulungskostenkeine
Skalierbarkeitunbegrenzt
Projektpreisab 45 €

Besonders für schnell wachsende Unternehmen ist Outsourcing ein Hebel für effizientes Wachstum. In Spitzenzeiten können hunderte Projekte parallel abgewickelt werden, ohne dass die interne Planungsabteilung zum Flaschenhals wird. Professionelle Modellierer erkennen Unstimmigkeiten in den Quelldaten (z.B. Bewegungsunschärfe) sofort und greifen korrigierend ein – bevor eine fehlerhafte Planung in den Bau geht.

08 / ÖKONOMIE

Kostenstrukturen und Amortisationszeiten 2025/2026

Eine exakte 3D-Planung ist kein Selbstzweck – sie dient der Maximierung der Rentabilität. Die Kosten für Photovoltaikanlagen in Deutschland 2025/2026 zeigen: Planungspräzision sichert die langfristigen Erträge.

AnlagengrößeKosten/kWp (netto)Mit Speicher 10 kWhEigenverbrauch-Potenzial
5 kWp1.300–1.800 €1.800–2.500 €~ ~40–55 % (EFH)
10 kWp1.100–1.500 €1.500–2.200 €~ ~50–65 % (mit Speicher)
20 kWp900–1.300 €1.200–1.700 € ~60–80 % (Gewerbe)

Investitionssichere 3D-Planungen sind oft eine Voraussetzung für die Finanzierung durch Banken oder Förderinstitute wie die KfW (Kredit 270). Präzise Ertragsprognosen mindern das Risiko für den Kreditgeber – was zu besseren Konditionen führen kann.

Fehlerkosten vs. Modellierungskosten

Die Fehlerkosten einer ungenauen Satellitenplanung übersteigen die Kosten eines professionellen Modellierungs-Service bereits bei geringfügigen Abweichungen im Materialbedarf oder Ertrag. Bereits 5 % weniger Ertrag durch Planungsfehler kosten über 25 Jahre mehr als hundert professionelle 3D-Modelle.

09 / KALKULATOR

ROI-Kalkulator: Ihre Einsparung auf einen Blick

Berechnen Sie, wie viel Zeit und Geld Ihr Betrieb durch Outsourcing der 3D-Modellierung pro Monat einspart – und ab wann sich die Umstellung amortisiert.

ROI-Kalkulator
50 hStunden gespart / Monat
€ 2.450Euro gespart / Monat
€ 29.400Euro gespart / Jahr
10 / FAQ

Häufige Fragen zur 3D-Modellierung für PV*SOL

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Nächste Schritte

  1. 01Preis berechnen und Projekt direkt starten
  2. 02Kostenlose Beratung buchen — wir klären Scope und Format
  3. 03Mehr Ratgeber lesen — Dachvermessung, Drohnenbilder und mehr

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Weiterführend

PV*SOL Premium3D-DachmodellPhotogrammetrieVerschattungsanalyseDrohneRTK-GPSOutsourcingSolarteurKfW 270

Quellen & weiterführende Links: Valentin Software – PV*SOL Premium · BSW Solar – Marktdaten · KfW Kredit 270 · EU JRC PVGIS Solar Tool · LBA – Drohnenregulierung
Aktualisiert: März 2026 · Voxelia 3D, Nierstein, Rheinland-Pfalz

3D-Dachmodell für PV*SOL – ab 45 €

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