Ratgeber · Software vs. Service

Software oder Service?

Selbst verarbeiten oder outsourcen? Ein ehrlicher Vergleich für Photogrammetrie-Projekte.

13 Min. LesezeitVoxelia 3DDeutschland & DACH
10×schneller
ab €45pro Projekt
0Hardware-Investition
3D-Modelle aus Drohnenbildern

Photogrammetrie: DIY oder Outsourcing?

DIY-Software im Überblick

Die Marktführer für Photogrammetrie-Software sind Pix4D, Agisoft Metashape, DJI Terra und RealityCapture. Jede hat ihre Stärken — und ihre Tücken.

Pix4D ist der Industry-Standard mit umfangreichen Tutorials und großer Community. Agisoft Metashape besticht durch Geschwindigkeit und GPU-Optimierung. DJI Terra ist die kostengünstige Variante, limitiert aber auf DJI-Drohnen. RealityCapture ist das High-End-Werkzeug für Hollywood-Produktion.

Alle benötigen jedoch eines: Lernen, Geduld und einen leistungsstarken Computer. Die Software zu kaufen ist nur der erste Schritt — die echte Arbeit fängt damit an.

Kostenloses Testen sinnvoll

Viele Hersteller bieten Trial-Versionen an. Testen Sie mit Ihren eigenen Drohnenbildern, bevor Sie Tausende Euro investieren.

Kosten der Software-Optionen

Die Preise für Photogrammetrie-Software reichen von kostenlos bis €15.000+. Hier die gebräuchlichsten Optionen im Überblick.

SoftwareLizenz-TypKostenAnmerkungen
Pix4DPerpetual + Support€4.990–9.990Industry Standard, teuer, aber zuverlässig
Agisoft MetashapePerpetual€3.499–5.999Schneller, weniger Funktionen als Pix4D
DJI TerraSubscription€399/JahrGünstig, aber DJI-Drohnen nötig
RealityCapturePerpetual€5.000–15.000+Premium, für professionelle Studios
Voxelia ServicePay-per-Useab €45/ProjektKeine Software-Kosten, keine Hardware

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Laden Sie kostenlos ein Testprojekt hoch.

Hardware-Anforderungen

Photogrammetrie ist GPU-intensiv. Pix4D und Metashape benötigen 32–64 GB RAM, moderne Multi-Core-CPUs und idealerweise eine dedizierte GPU (NVIDIA RTX A6000 oder höher).

Ein passabler "Photogrammetrie-PC" kostet mindestens €8.000–15.000. Dazu kommen Upgrades nach 3–4 Jahren, Stromkosten und Wartung.

Für gelegentliche Projekte: Zu teuer. Für häufige Verarbeitung: Eine sinnvolle Investition, sofern man die Software auch nutzt.

Daneben: Auf jedem normalen PC können Sie jetzt Ihren Speicherplatz planen — die 4K-Bilddaten von Drohnen brauchen schnelle SSDs. Ein Projekt mit 2.000 Bildern verbraucht leicht 200–500 GB Speicher während der Verarbeitung.

Versteckte Hardware-Kosten

Nicht nur der Computer: CUDA-fähige GPUs sind teuer, Lüftung/Kühlung wird nötig, Stromkosten summieren sich. Eine Verarbeitung über Nacht kostet €2–5 Strom.

Zeitaufwand im Vergleich

Software: Wenn Sie 2.000 hochauflösende Bilder verarbeiten möchten, rechnen Sie mit 12–36 Stunden Verarbeitungszeit — je nach Einstellungen und Hardware. Dazu kommt Zeit zum Lernen, Testen und Fehlerbehebung.

Das oft übersehene Problem: "Warum ist das Ergebnis schlecht?" herauszufinden ist zeitaufwändig. Sind die Bilder zu wenig überlappend? Falsche Software-Einstellung? Zu viel Bewegungsunschärfe? Zu wenig Struktur im Bild?

Service: Sie laden Ihre Bilder hoch, und 24 Stunden später ist das 3D-Modell fertig. Qualitätskontrolle inklusive. Keine Lernkurve, kein Trial-and-Error.

Der Service-Ansatz (Voxelia)

Statt Software zu kaufen, laden Sie die Bilder zu uns hoch. Unsere Cloud-Server verarbeiten die Photogrammetrie. Sie erhalten das 3D-Modell in OBJ, FBX, usdz oder point cloud Formate.

Das Preismodell ist transparent: ab €45 für ein kleines Projekt, skalierend bis zu Großprojekten mit tausenden Bildern. Kein Abo, keine versteckten Kosten — nur eine Gebühr pro Verarbeitung.

Unser Service umfasst auch Qualitätskontrolle: Jedes Projekt wird vor Auslieferung überprüft. Ist etwas nicht in Ordnung (z. B. zu wenig Bilder), helfen wir bei der Neu-Erfassung.

Skalierbar für Teams

Für Teams, die täglich mehrere Projekte verarbeiten, bieten wir Volumen-Rabatte und API-Integration. Die Software-Investition wird damit vollständig überflüssig.

Direktvergleich: Software vs. Service

KriteriumDIY SoftwareVoxelia Service
Einmalig: Software-Lizenz€3.500–9.990€0
Einmalig: Hardware-PC€8.000–15.000€0
Laufend: Updates/Wartung€500–2.000/Jahr€0
Pro Projekt: Verarbeitung€0 (nur Strom €2–5)ab €45
LernkurveSteil, 20–40 hKeine, sofort einsatzbereit
Zeitaufwand pro Projekt12–36 h Verarbeitung + Trial-and-Error10 Min. Upload + 24 h Automatisch
QualitätskontrolleSie selbst verantwortlichVoxelia QA vor Auslieferung
SkalierbarkeitHardware ist Bottleneck10 oder 1.000 Projekte/Monat möglich
Output-FormateOBJ, FBX, STL, LAZ, E57OBJ, FBX, usdz, Point Cloud, CSV
Support & DebuggingCommunity + zahlende Support-TicketsDirekter Support bei Problemen
Genauigkeit±1–3 cm (bei guten Settings)±1–3 cm (standardisierte Prozesse)

Schon überzeugt?

Sehen Sie alle verfügbaren Export-Formate.

Wann lohnt sich was?

DIY-Software ist die richtige Wahl wenn: Sie täglich mit Photogrammetrie arbeiten, sehr spezielle Anforderungen haben (z. B. hochauflösende Meshes für VFX), oder Sie in Ihrer Branche Standard-Tools verwenden müssen (z. B. Pix4D in der Vermessungs-Branche).

DIY-Software macht auch Sinn wenn Sie es "verstehen" wollen — wenn Sie ein Experte in Photogrammetrie werden möchten, führt kein Weg um die Software-Expertise herum.

Voxelia Service ist die beste Wahl wenn: Sie gelegentlich 3D-Modelle brauchen (ein paar Mal pro Monat), Sie den Fokus auf Ihr Geschäft legen möchten (nicht auf Software-Administration), oder Sie schnell skalieren möchten ohne IT-Investitionen zu tätigen.

Service ist auch ideal für Startups, Agenturen und Teams, die sich auf Creative nicht auf Tech konzentrieren wollen. Die Rendite ist sofort messbar: 10 Projekte im Service kosten €450. Zehn Projekte mit Software kosten schnell €50.000+ (Lizenz, Hardware, Zeit).

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Häufig gestellte Fragen

Weiterführend

PhotogrammetrieSoftware vs. Service3D-ModellDrohnenbilderVergleich