DIY-Software im Überblick
Die Marktführer für Photogrammetrie-Software sind Pix4D, Agisoft Metashape, DJI Terra und RealityCapture. Jede hat ihre Stärken — und ihre Tücken.
Pix4D ist der Industry-Standard mit umfangreichen Tutorials und großer Community. Agisoft Metashape besticht durch Geschwindigkeit und GPU-Optimierung. DJI Terra ist die kostengünstige Variante, limitiert aber auf DJI-Drohnen. RealityCapture ist das High-End-Werkzeug für Hollywood-Produktion.
Alle benötigen jedoch eines: Lernen, Geduld und einen leistungsstarken Computer. Die Software zu kaufen ist nur der erste Schritt — die echte Arbeit fängt damit an.
Kostenloses Testen sinnvoll
Viele Hersteller bieten Trial-Versionen an. Testen Sie mit Ihren eigenen Drohnenbildern, bevor Sie Tausende Euro investieren.
Kosten der Software-Optionen
Die Preise für Photogrammetrie-Software reichen von kostenlos bis €15.000+. Hier die gebräuchlichsten Optionen im Überblick.
| Software | Lizenz-Typ | Kosten | Anmerkungen |
|---|---|---|---|
| Pix4D | Perpetual + Support | €4.990–9.990 | Industry Standard, teuer, aber zuverlässig |
| Agisoft Metashape | Perpetual | €3.499–5.999 | Schneller, weniger Funktionen als Pix4D |
| DJI Terra | Subscription | €399/Jahr | Günstig, aber DJI-Drohnen nötig |
| RealityCapture | Perpetual | €5.000–15.000+ | Premium, für professionelle Studios |
| Voxelia Service | Pay-per-Use | ab €45/Projekt | Keine Software-Kosten, keine Hardware |
Hardware-Anforderungen
Photogrammetrie ist GPU-intensiv. Pix4D und Metashape benötigen 32–64 GB RAM, moderne Multi-Core-CPUs und idealerweise eine dedizierte GPU (NVIDIA RTX A6000 oder höher).
Ein passabler "Photogrammetrie-PC" kostet mindestens €8.000–15.000. Dazu kommen Upgrades nach 3–4 Jahren, Stromkosten und Wartung.
Für gelegentliche Projekte: Zu teuer. Für häufige Verarbeitung: Eine sinnvolle Investition, sofern man die Software auch nutzt.
Daneben: Auf jedem normalen PC können Sie jetzt Ihren Speicherplatz planen — die 4K-Bilddaten von Drohnen brauchen schnelle SSDs. Ein Projekt mit 2.000 Bildern verbraucht leicht 200–500 GB Speicher während der Verarbeitung.
Versteckte Hardware-Kosten
Nicht nur der Computer: CUDA-fähige GPUs sind teuer, Lüftung/Kühlung wird nötig, Stromkosten summieren sich. Eine Verarbeitung über Nacht kostet €2–5 Strom.
Zeitaufwand im Vergleich
Software: Wenn Sie 2.000 hochauflösende Bilder verarbeiten möchten, rechnen Sie mit 12–36 Stunden Verarbeitungszeit — je nach Einstellungen und Hardware. Dazu kommt Zeit zum Lernen, Testen und Fehlerbehebung.
Das oft übersehene Problem: "Warum ist das Ergebnis schlecht?" herauszufinden ist zeitaufwändig. Sind die Bilder zu wenig überlappend? Falsche Software-Einstellung? Zu viel Bewegungsunschärfe? Zu wenig Struktur im Bild?
Service: Sie laden Ihre Bilder hoch, und 24 Stunden später ist das 3D-Modell fertig. Qualitätskontrolle inklusive. Keine Lernkurve, kein Trial-and-Error.
Der Service-Ansatz (Voxelia)
Statt Software zu kaufen, laden Sie die Bilder zu uns hoch. Unsere Cloud-Server verarbeiten die Photogrammetrie. Sie erhalten das 3D-Modell in OBJ, FBX, usdz oder point cloud Formate.
Das Preismodell ist transparent: ab €45 für ein kleines Projekt, skalierend bis zu Großprojekten mit tausenden Bildern. Kein Abo, keine versteckten Kosten — nur eine Gebühr pro Verarbeitung.
Unser Service umfasst auch Qualitätskontrolle: Jedes Projekt wird vor Auslieferung überprüft. Ist etwas nicht in Ordnung (z. B. zu wenig Bilder), helfen wir bei der Neu-Erfassung.
Skalierbar für Teams
Für Teams, die täglich mehrere Projekte verarbeiten, bieten wir Volumen-Rabatte und API-Integration. Die Software-Investition wird damit vollständig überflüssig.
Direktvergleich: Software vs. Service
| Kriterium | DIY Software | Voxelia Service |
|---|---|---|
| Einmalig: Software-Lizenz | €3.500–9.990 | €0 |
| Einmalig: Hardware-PC | €8.000–15.000 | €0 |
| Laufend: Updates/Wartung | €500–2.000/Jahr | €0 |
| Pro Projekt: Verarbeitung | €0 (nur Strom €2–5) | ab €45 |
| Lernkurve | Steil, 20–40 h | Keine, sofort einsatzbereit |
| Zeitaufwand pro Projekt | 12–36 h Verarbeitung + Trial-and-Error | 10 Min. Upload + 24 h Automatisch |
| Qualitätskontrolle | Sie selbst verantwortlich | Voxelia QA vor Auslieferung |
| Skalierbarkeit | Hardware ist Bottleneck | 10 oder 1.000 Projekte/Monat möglich |
| Output-Formate | OBJ, FBX, STL, LAZ, E57 | OBJ, FBX, usdz, Point Cloud, CSV |
| Support & Debugging | Community + zahlende Support-Tickets | Direkter Support bei Problemen |
| Genauigkeit | ±1–3 cm (bei guten Settings) | ±1–3 cm (standardisierte Prozesse) |
Wann lohnt sich was?
DIY-Software ist die richtige Wahl wenn: Sie täglich mit Photogrammetrie arbeiten, sehr spezielle Anforderungen haben (z. B. hochauflösende Meshes für VFX), oder Sie in Ihrer Branche Standard-Tools verwenden müssen (z. B. Pix4D in der Vermessungs-Branche).
DIY-Software macht auch Sinn wenn Sie es "verstehen" wollen — wenn Sie ein Experte in Photogrammetrie werden möchten, führt kein Weg um die Software-Expertise herum.
Voxelia Service ist die beste Wahl wenn: Sie gelegentlich 3D-Modelle brauchen (ein paar Mal pro Monat), Sie den Fokus auf Ihr Geschäft legen möchten (nicht auf Software-Administration), oder Sie schnell skalieren möchten ohne IT-Investitionen zu tätigen.
Service ist auch ideal für Startups, Agenturen und Teams, die sich auf Creative nicht auf Tech konzentrieren wollen. Die Rendite ist sofort messbar: 10 Projekte im Service kosten €450. Zehn Projekte mit Software kosten schnell €50.000+ (Lizenz, Hardware, Zeit).
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Häufig gestellte Fragen
Weiterführend
